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Der optimale Computer für jeden Zweck

Computer sind für viele, die sich damit nicht auskennen eine meisterliche Ingenieursleistung. Doch um einen Computer selbst zusammen zu bauen, bedarf es keinen großen Studium. Auf YouTube gibt es zahlreiche Videos. Der Zusammenbau der Hardware ähnelt dem Zusammenbau von Legosteinen.

Wer sich nicht mit der Materie der Computer und dessen Hardware beschäftigt, wird mit einer hohen Wahrscheinlichkeit in einen großen Elektroladen gehen, sich dort „beraten“ lassen und einen Computer mitnehmen. Doch das ist ein Fehler.

Warum man sich keinen fertigen PC im großen Einzelhandel beschaffen sollte und auf welche Komponenten es für welchen Anwendungszweck kommt, schauen wir uns heute in diesem Artikel an.

Warum man keine Fertig-PCs in den großen Handelsketten kaufen sollte

Schaut man sich einmal die fertigen Computer in den Märkten an wird ein fortgeschrittener Nutzer schnell erkennen, dass meist billige Komponenten verbaut werden zu überteuerten Preisen. Oftmals harmonieren die verschiedenen Komponenten nicht miteinander, es werden billige sowie langsame Bauteile verwendet. Doch am schlimmsten: Das Netzteil ähnelt meist einem Chinaböller, welches über längere Zeit in Rauch aufgehen kann.

Zudem kann in solchen Märkten keine vernünftige Beratung stattfinden, da dies meist einfache Verkäufer ohne tiefgründiges Fachwissen sind, welche lediglich Umsatz erzielen möchten. Für eine umfassende Beratung sollte man spezielle Foren, wie die von Computerbase oder PCGamesHardware aufsuchen.

Welche Komponenten benötige ich?

Die Hauptkomponenten eines Computers setzen sich aus dem Prozessor, der Grafikkarte, dem RAM und der Festplatte zusammen. Daneben gibt es noch die sekundäre Hardware, wie das Netzteil, das Mainboard und das Gehäuse.

Die beiden großen Hersteller bei der CPU sind Intel und AMD. Intel lassen wir jedoch außen vor, da AMD aktuell mit seiner Ryzen Generation für einen geringeren Preis mehr Leistung für den normalen Nutzer bietet.

Für normale Office Nutzung ist ein einfacher Ryzen 3 Prozessor mit iGPU vollkommen ausreichend. Soll jedoch mit dem PC gespielt werden oder sogar Bild- und Videobearbeitung gemacht werden, so sollte auf die besseren CPUs, wie ein Ryzen 5 oder Ryzen 7 der 3. Generation gesetzt werden.

Ryzen profitiert ungemein von einem schnellen RAM. DDR4 RAM mit mindestens 3.000 MHZ sollten es sein. Wichtig dabei ist, dass von den 4 Speicherbänken entweder 2 oder 4 genutzt werden, damit man den Dual Channel Vorteil für eine bessere Performance mitnimmt.

Ist der PC nur für Office gedacht, ist keine dedizierte Grafikkarte notwendig. Dort ist die integrierte auf dem Prozessor vollkommen ausreichend. Für Bildbearbeitung zum größten Teil ebenso, jedoch sollte auf eine Mittelklassekarte, wie der Nvidia GeForce GTX 1650 TI gesetzt werden oder eine Quaddrokarte, welche speziell dafür ausgelegt ist. Eine bessere Grafikkarte, wie die RTX 2060/70/80, wird erst notwendig, wenn Videobearbeitung sowie Gaming ins Spiel kommt.

Bleibt noch die Festplatte übrig: Mehr ist mehr, ist hier der falsche Ansatz. Eine übliche HDD Festplatte mit 1 Terrabyte Speicher oder mehr bietet zwar viel Platz, jedoch ist diese langsam und laut. Für das Betriebssystem und diverse Programme sollte eine schnelle SSD genutzt werden. Diese hat in der Regel eine Schreib- und Lesegeschwindigkeit zwischen 550 und 3.500 mb/s. Eine HDD bietet lediglich eine Geschwindigkeit von 70-100 mb/s und sollte daher nur als Datengrab genutzt werden.




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